Rotterdam

Ein Bericht von Marianne Wogeck

Rotterdam ist die zweitgrößte Stadt der Niederlande. Der Hafen ist einer der größten der Welt und der größte Seehafen Europas. Als führende Industrie- und Handelsstadt verfügt Rotterdam über eine beeindruckende Skyline, die sich ab Mitte der 90er Jahre entwickelt hat. Die Stadt liegt größtenteils unter dem Meeresspiegel und ist durch Deiche geschützt.

So gehörte der Hafen nach dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg zu den modernsten Europas und expandierte weiter. Kurz darauf folgte mit dem Botlek-Projekt der (nächste) Ölhafen, dessen Industriegebiete aber schon neun Monate nach Fertigstellung komplett ausgefüllt waren. Erst das Mammutprojekt des Europoorts, ein 15 Kilometer langer Hafen, dem zwei Dörfer und ein Naturschutzgebiet weichen mussten, stellte die gewünschten Flächen für die chemische Industrie her, die sich in Rotterdam ansiedelte.

Im Jahre 1962 löste die Stadt mit einem Jahresumschlag von 92 Millionen Tonnen New York als größten Hafen der Welt ab. 1967 landete das erste transatlantische Containerschiff im Hafen, die Stadt und ihr Hafen expandierten weiter.

Die Maasvlakte wurde von 1970 bis 1985 auf einer Sandbank aufgeschüttet, die Fläche im Hafengebiet vergrößerte sich von 3000 auf 10.000 Hektar.

 

Unter Wikipedia findet man gute Information, falls man mehr wissen möchte. Meine  Architekturfotos sind oftmals ‚nur‘ Details aus den grandiosen Gebäuden bzw. Spiegelungen.

Die Kubus-Häuser wurden 1978 gebaut. Heute kann man sie besichtigen, und es gibt für Fotografen unendlich viele interessante Perspektiven. Einfach zu möblieren sind sie sicher nicht.

 

Die Erasmusbrücke – 140 m hoch, als Schrägseilbrücke über die Neue Maas gebaut,  ist das Wahrzeichen der Stadt und man nennt es ‚der Schwan‘.

 

De Rotterdam – mit 160.000² an der Erasmusbrücke gelegen – ist das größte Gebäude der Niederlande; es birgt Hotels, Wohnungen, Büros .

 

Das Weiße Haus – Witte Huis ist der erste Wolkenkratzer Rotterdams – Ende des 19.Jhd im Jugendstil gebaut, hat er 10 Stockwerke und ist 48 m hoch; es liegt im alten Hafen von Rotterdam.

 

Die Markthalle – das Konzept von Apartments, die in einer Bogenform die Markthalle überspannen, schafft eine große freie Fläche im Inneren, die Platz für 80 feste Marktstände und dazu Restaurants und Cafés bietet. Es lohnt sich, sie zu besuchen. Hier habe ich auch den Graffito-Künstler getroffen, das Foto wollte ich nicht unterschlagen

 

Das Gebäude der Holland Amerika Linie glänzt noch in alter Pracht, und das Restaurant sollte man besuchen. Hier betrieb die ursprünglich niederländische Reederei über 100 Jahre einen erfolgreichen transatlantischen Passagier-Liniendienst und hatte mehrere Jahrzehnte quasi ein Monopol für die Auswanderung aus den Niederlanden in die USA. Insgesamt wanderten so über eine Million Menschen mit der Holland-Amerika Lijn aus. Bis 1973 betrieb das Unternehmen weltweit Frachtschiffe.

 

… es folgen ein paar Architekturfotos, ausschl. Details von Fassaden