Pauschalreise und Tierfotografie – geht das?

Überlegungen nach zwei Reisen durch das südliche Afrika

Ein Bericht von Peter Berlinghof    

 

Wir hatten Gelegenheit, in relativ kurzem Zeitabstand sowohl Namibia als auch Südafrika zu bereisen und haben dabei insgesamt ca. 6.000 km zurückgelegt. Da ich mich sehr für Tier-, Natur- und Landschaftsfotografie interessiere, hatte ich mich schon im Vorfeld auf die Möglichkeit gefreut, Tiere, die man sonst nur im Zoo sieht, in freier Wildbahn zu beobachten und vor allem zu fotografieren. Im Folgenden möchte ich darlegen, ob beziehungsweise inwieweit meine Erwartungen erfüllt wurden.

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Entlang der alten Burma Straße

Ein Bericht von Irmgard Crispin

 

Die »Burmastraße« ist ein alter Handelsweg, der zwischen Myanmar und China im Zweiten Weltkrieg sowohl von Japan als auch von den Alliierten militärisch genutzt wurde. Erst seit Kurzem für den Tourismus geöffnet, führt diese Route durch grandiose Landschaften, die von Dutzenden ethnischer Minderheiten dies- und jenseits der Grenze bewohnt und geprägt werden.

Eine abwechslungsreiche  Reise, die unter anderem von der Freundlichkeit der Menschen lebt.Ich habe nicht einmal ein nein auf meine Frage nach einem Foto bekommen, im Gegenteil, die Myanmare haben sehr oft um ein Foto von uns gebeten.Viele Mütter waren so begeistert, dass sie Ihre Kinder in Position gesetzt haben.Aber leider trifft man immer mehr Mitreisende die ein Nein oder ein wegdrehen nicht interessiert. Dies ist extrem schade und unhöflich , denn gerade von diesen Begegnungen lebt die Reise.

 

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Walking on Water

Christos Kunstprojekt „The Floating Piers“ auf dem Iseosee

Ein Beitrag von Fred Eversmann

 

 

Im Juni 2016 rückte der lombardische Iseosee, viertgrößter der oberitalienischen Seen, in den Blickpunkt der internationalen Kunstwelt. Diesen touristisch eher unbekannten Ort hatte Objekt- und Verpackungskünstler Christo, bekannt durch die mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau Jeanne-Claude 1995 inszenierte Verhüllung des Reichstags in Berlin, für die Durchführung seines neuesten Kunstprojekts ausgewählt.

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New York City | Schwarz-weiße Ansichten

Ein Bericht von Peter Berlinghof

New York ist mit Sicherheit eine der am häufigsten fotografierten Metropolen der Welt. Somit ist es sehr schwierig oder gar unmöglich, neue Sichtweisen auf diese Stadt zu entwickeln. Ein Weg hierzu kann der Verzicht auf Farbe und die damit einhergehende Abstraktion durch Reduktion auf Formen, Strukturen, Grauwerte und Kontraste sein. Die Bilder entstanden auf einer Reise im September 2015, die meine Frau und mich nach 45 Jahren erstmals wieder in diese Stadt führte, in der ich bereits im Sommer 1970 einige Wochen verbringen konnte.

 

 

In fotografischer Hinsicht habe ich verschiedene Ziele verfolgt: Einerseits habe ich versucht, durch enge Bildwinkel eine Konzentration auf die Strukturen zu erreichen, die sich zum Beispiel durch die unterschiedlichen Fassadenformen ergeben. Weiterlesen